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Panda-Zwillinge Pit und Paule haben den Zoo Berlin verlassen

in Zoo Berlin 12.12.2023 10:35
von Petra Sonder • As Aufstiegsplätze erreicht | 57 Beiträge | 2420 Punkte

Panda-Zwillinge Pit und Paule haben den Zoo Berlin verlassen

Die Panda Zwillinge sind seit Tagen in Quarantäne zur Vorbereitung auf ihre Reise in die Panda Zuchtstation in China.
Die bei der Geburt nur wenige hundert Gramm auf die Waage brachten, gehen nun als nun als 80-Kilo-Passagiere auf die Reise.
Sie haben die chinesischem Namen Meng Xiang und Meng Yuan , sind 2019 im Berlin Zoo zur Welt gekommen.



Die Pandabären Meng Meng und Jiao Qing sind ihre Eltern, auch sie sind Eigentum der Volksrepublik China und nur an den Zoo ausgeliehen.
Die Leihbedingungen für die Elterntiere haben die Vereinbarung, dass alle eventuelle Panda-Babys wieder nach China gebracht werden müssen.
Es ist nicht einfach mit dem Pandanachwuchs, Pandabären haben nur eine sehr kurze Empfängniszeit und dann müssen auch noch alle Umgebungsumstände stimmen.





hier ein kurzer Clip beim Futtern von ihren geliebten Bambus



Beitrag vom RBB
Im RBB sagte der Zoologische Leiter des Zoos, Christian Kern:
mit Blick auf die gefährdete Art Panda freue man sich, dass mit der Reise nun erstmalig Berliner Nachzuchten zurück in die Panda-Reservepopulation Chinas kehren könnten. "Pit und Paula als Individuen aber werden wir natürlich vermissen." Für die Eltern der beiden Panda-Bären, die in Berlin zurückbleiben, sei die dann erfolgte endgültige Trennung kein Problem. Pandas seien eben Einzelgänger. "Denen ist das relativ gleich. Die sind Eigenbrödler."
Aufmerksamkeit die Panda-Bären nutzt auch vielen anderen bedrohten Arten
Nach der Abreise sei die Anlage aber nun nicht verwaist, sie sei für zwei Tiere ausgelegt und eben für Nachwuchs, wenn er komme, so Kern, temporär reiche die Anlage auch für vier Tiere.

Pandas seien charismatische Botschafter für bedrohte Tierarten weltweit, "die die Herzen der Menschen bewegen", sagte Kern. "Wir nutzen dies, Aufmerksamkeit und Bewusstsein zu schaffen für viele, viele andere bedrohte Tierarten."
Der Bestand der Großen Pandas in menschlicher Obhut hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Pit und Paule sind zwei von 698 Großen Pandas, die in Zoos und Forschungsstationen leben – das macht ein gutes Viertel des weltweiten Bestands aus. Laut der vierten chinesischen Pandazählung gibt es 1.864 wildlebende Große Pandas in China.
Wir haben sie mehrfach im Zoo besucht und haben miterlebt, wie sie zu diesen prachtvollen Pandabären herangewachsen sind.


Für mich steht fest, dass ohne solche Einrichtungen in Zoo´s und Aufzuchtsstationen nicht nur die Pandabären immer weniger auf unserer Erde werden würden.
Zoo´s, Tierpark´s sind für mich nicht mehr die zur Schau stellenen Tiereinrichtungen.........
sondern leisten einen wertvollen, wichtigen und nicht zu ersetzenden Beitrag zum Erhalt unserer Tiere auf unserer immer bedrohteren Erde.
In Berlin werden Zoo und Tierpark so fantastisch umgestaltet, dass die Tiere immer mehr ihren annähernd artgerechten Lebensraum erhalten. Große und helle Gehege, weitläufige Anlagen. Ja es bleiben immer Tiere in Gefangenschaft, darüber kann man verschiedener Ansicht sein. Aber was währe, wenn diese Tiere gar nicht mehr auf dieser Erde währen. Welche Erde hinterlassen wir unseren Nachkommen.

Hier noch ein Beitrag vom WWF
Interview mit Dr. Arnulf Köhncke, Fachbereichsleiter Artenschutz beim WWF Deutschland.

WWF Beitrag




Manfred Sonder
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zuletzt bearbeitet 12.12.2023 10:45 | nach oben springen


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