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Chamäleon für mich ein Wunder der Natur

in Mitglieder berichten zu Natur/ Naturschutz, Umwelt und Tieren Aus eigenem Erleben 12.02.2023 10:00
von Petra Sonder • As Aufstiegsplätze erreicht | 57 Beiträge | 2420 Punkte

Das Chamäleon gehört für mich zu einem dieser „Wunder der Natur“ und deshalb möchte ich es hier kurz beschreiben. Es ist interessant den kompletten Bericht zu lesen.

Wir Menschen müssen uns immer wieder bewusst machen, das es so wichtig ist, unsere Natur zu schützen. Nur durch unser handeln können solche Wunder der Natur auch erhalten bleiben.

Chamäleons, ihr wissenschaftlicher Name Chamaeleonidae, sie leben auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.
Die meisten Arten findet man auf der Insel Madagaskar.
Sie gehören zu der Gruppe der Reptilien
und erreichen eine Körperlänge von bis zu 80cm

Chamäleons sehen ihre Umgebung durch ihre riesige Glupscheraugen und dies auch noch extrem scharf.
Sie können bis zu 1000 m weit die Umgebung abscannen, und dies auch noch fast rundherum.
Ihre stark hervorstehenden Augen können sich wie Bälle in alle Richtungen drehen. Die beiden Augäpfel kreiseln unabhängig voneinander. Wenn ein Auge etwas Interessantes entdeckt hat, richtet sich auch das zweite darauf. Zum Beispiel auf eine fetten Beute wie eine Heuschrecke, es kann aber auch ein Chamäleonweibchen sein.
Chamäleons fressen Fliegen, Mücken, Spinnen und kleine Heuschrecken. Sie liegen auf der Lauer bis ein Leckerbissen in ihr Blickfeld kommt. Dann bewegen sie sich gemächlich an ihr Opfer ran und schleudern dann blitzschnell ihre Zunge aus ihrem Maul.
Ihre Zunge ist ca. 1,5 mal so lang wie das gesamte Chamäleon und an der Zungenspitze dick wie eine Keule.
Nun fragt man sich, wie passt sie dann ins Maul ? Die Zunge zieht sich wie eine Ziehharmonika zusammen. Mit ihrer Zungenmuskulatur lässt sie dann blitzschnell entfalten, dabei stülpt sich die Zungenspitze wie ein Saugnapf über die Beute und zischt dann in den Schlund zurück. Dies passiert alles in Zehntelsekunden schnelle.

Das Chamäleon ist ein Einzelgängen und lebt gut getarnt auf Bäumen. Für den Farbwechsel sind winzige Kristallblöcke in der haut der Echsen verantwortlich. Liegt ein Chamäleon entspannt auf einem Ast, liegen die Kristalle eng beieinander und reflektieren blaues Licht. Zusammen mit den gelb-roten Pigmenten der Xantophoren ergibt das grün. Wenn das Tier unter Stress gerät, wird der Abstand der Kristalle größer und sie reflektieren rotes Licht. Es liegt also am Abstand zwischen den Kristallen. Chamäleons können ihre Farbe in wenigen Minuten komplett verändern.

Ich habe gelesen, dass Forschungen gezeigt haben, dass einige männlichen Chamäleons mit Hilfe ihrer Farbgebung als Weibchen ausgeben, um sich ohne lästige Wettbewerbe an anderen Männchen vorbeizuschleichen. Sollte es aber doch um ein Weibchen kämpfen und dem Gegner signalisieren wollen, das es unterlegen ist und lieber nicht kämpfen will, verfärben sich viele Arten schwarz.

Ist ein Chamäleon Männchen „verliebt“ schillert es am buntesten, mit diesem Farbspektakel will es das Weibchen beeindrucken.

Da Chamäleon nicht schnell davonrennen können, haben sie bei Gefahr von Fressfeinden wie Schlangen oder Raubvögeln eine für mich interessante Strategie. Sie kommen dem Angriff zuvor indem sie sich tarnen und mit ihrem ruckelndem Gang ahmen sie wackelnde Blätter nach. Ihre Zehen an den Kletterfüßen umschliessen die Äste wie Greifzangen. Der lange Greifschwanz umschliesst zusätzlich die Äste.
Sie lassen sich aber trotzdem ab und zu einfach von den Bäumen fallen, dies aber mit voller Absicht. Nämlich wenn ihnen ein Feind zu nahe kommt. Sie stellen sich tot und lassen sich fallen. Sie tun sich aber dabei nicht weh denn ihre riesigen Lungen blähen sich auf und fangen den Sturz ab als wenn sie auf einem Kissen landen würden.


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